Demo: Die Neutralität kommt auf den Bundesplatz

Am 29. August versammelt sich in Bern ein breites Spektrum von Stimmen für Frieden und Neutralität. Nein zur NATO, Ja zur Neutralität ist das Motto.

Am Samstag, 29. August 2026, von 15 bis 17 Uhr wird der Bundesplatz in Bern zum Schauplatz einer nationalen Kundgebung unter dem Motto «Nein zur NATO – Ja zur Neutralität». Die Veranstalter verbinden damit die Forderung nach einer Schweiz, die sich militärischer Blockbildung entzieht und ihre traditionelle Rolle als Vermittlerin und Ort der Diplomatie stärkt.

Auf der Rednerliste stehen Persönlichkeiten aus Politik, Diplomatie, Wissenschaft, Militär und Recht: der frühere UNO-Experte Alfred de Zayas, Neutralitätsforscher Pascal Lottaz, die ehemaligen Generalstabsoffiziere Jacques Baud und Ralph Bosshard, Politologe Wolf Linder, Rechtsanwalt Philipp Kruse, der ehemalige Botschafter Jean-Daniel Ruch, Ständerat Pirmin Schwander sowie Vertreter aus dem Tessin und aus der Neutralitätsbewegung. Jacques Baud wird aus Brüssel zugeschaltet.

Die Kundgebung stellt grundsätzliche Fragen ins Zentrum: Ist die Schweiz sicherer, wenn sie sich den strategischen Zielen eines grosser Militärbündnisse unterwirft und kann die Schweiz glaubwürdig Frieden vermitteln, wenn sie sich militärisch und politisch immer stärker an einen Machtblock anlehnt? Für die Veranstalter ist die Antwort klar: Friedensstiftung, Vermittlung und Diplomatie brauchen Neutralität und damit auch ein Ja zur Neutralitätsinitiative

In einer Zeit wachsender Aufrüstung und verhärteter Fronten wird der Bundesplatz für zwei Stunden zu einem Ort, an dem eine tragende Säule der Schweiz belebt wird: Sicherheit nicht nur durch Waffen zu suchen, sondern auch durch Unabhängigkeit, Dialog und die Fähigkeit, mit allen Seiten zu sprechen.

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