Johnny Umbricht will unternehmerisches Denken in die Politik tragen. Sein Verein ist jung und klein, die Website attraktiv, der Tatbeweis steht aber noch aus.
Wie gewinnt die Politik das Vertrauen der Menschen zurück? Mit dieser Frage hat Johnny Umbricht Unternehmer, Fachleute und Bürger aufgesucht. Entstanden ist die Initiative Demain, die sich auf einer vor kurzem lancierten Website vorstellt.
Zwei Köpfe prägen Demain: Umbricht ist Produktionsmanager im Familienunternehmen Can Man. Die Kommunikation besorgt Matthias Wiemeyer. Trägerin ist ein Verein in Seengen AG, der klein bleiben will und vor allem Gönner und Mitwirkende sucht.
Demain will unternehmerisches Denken in die Politik tragen: Probleme lösen statt verwalten, Vertrauen verdienen statt taktieren. Die Kraft dazu soll nicht aus einer Partei kommen, sondern aus Menschen. «Wir schreiben für sie Roadmaps, wie sie ihre Ziele in der Politik erreichen können», sagte Umbricht zu Zukunft CH. Dazu gibt es kostenlose Coachings.
Die Idee ist attraktiv dargestellt, doch fehlen ihr noch Substanz und Wind unter den Flügeln. Aber der Grundgedanke überzeugt: Politik als Handwerk, das man lernen kann, und Vertrauen als Massstab des Erfolgs. demain.swiss bietet dazu einen Einstieg.

Zukunft-ch: Für die Schweiz von morgen: Investition in die nächste Generation. Interview mit Johnny Umbricht,