Die Bewegung für Neutralität lädt am 29. August zu einer nationalen Kundgebung auf den Bundesplatz in Bern ein. Im Zentrum stehen die Neutralitätsinitiative sowie die Schweizer Friedenspolitik.
Am Samstag, 29. August 2026, findet von 15 bis 17 Uhr auf dem Bundesplatz in Bern die nationale Kundgebung «Für Neutralität und Frieden» statt. Die Bewegung für Neutralität setzt sich unter dem Motto «Nein zu Krieg & Sanktionen – Ja zur Neutralität» für die Annahme der Initiative «Wahrung der schweizerischen Neutralität» ein. Auf dem Programm stehen Referate von Expertinnen und Experten aus den Bereichen Diplomatie, Völkerrecht, Militär und Politik. Weitere Informationen sind der Medienmitteilung der Bewegung für Neutralität zu entnehmen.
Hier geht es zu zusätzlichen Informationen.
Medienmitteilung der Bewegung für Neutralität
Nationale Kundgebung
für Neutralität und Frieden
29. August 2026 15-17 Uhr
Bundesplatz Bern
Sehr geehrte Medienschaffende, sehr geehrte Damen und Herren
Herzliche Einladung zur
Nationalen Kundgebung für Neutralität und Frieden
NEIN zu Krieg & Sanktionen – JA zur Neutralität
Ja zur Initiative «Wahrung der schweizerischen Neutralität»
Unter diesen Mottos findet am Samstag, 29. August 2026, von 15.00-
17.00 Uhr auf dem Bundesplatz in Bern eine nationale Kundgebung für
Neutralität und Frieden statt.
Namhafte Experten präsentieren ihre Argumente
• warum die schweizerische Neutralität eine Voraussetzung für
Diplomatie, Friedensstiftung und Friedensvermittlung ist,
• und warum einseitige Sanktionen und eine militärische Anbindung
an NATO/USA/EU unsere Sicherheit und Souveränität gefährden.
Wir setzen ein Zeichen für Frieden und Neutralität
– Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin!
– Für eine glaubwürdige Schweiz
– Keine militärische Anbindung an NATO/USA/EU
– Sicherheit durch Neutralität und Souveränität
Prof. Dr. Dr. iur. et phil. Alfred de Zayas
UNO Menschenrechts- und Völkerrechtsexperte
Dr. Pascal Lottaz
Associate Professor, Japan, www.neutralitystudies.com
Jacques Baud
Oberst im Generalstab a.D.
Live zugeschaltet aus Brüssel
Prof. em. Dr. Dr. Wolf Linder
Politologe, https://swissneutralitynow.ch
Ralph Bosshard
Oberstleutnant im Generalstab a.D.
Philipp Kruse
Rechtsanwalt LL.M.
Jean-Daniel Ruch
Ehem. Schweizer Botschafter, Serbien, Montenegro, Israel, Türkei
Pirmin Schwander
Ständerat SVP
Maria Pia Ambrosetti
Grossrätin, HelvEthica-Ticino.ch
Massimiliano Ay
Grossrat Kt. Tessin Partito Comunista, www.partitocomunista.ch
Christoph Pfluger
Verleger, Initiant Bewegung für Neutralität, bene.swiss
«Warum wir als Linke und Grüne die Neutralitäts-Initiative unterstützen:
Die Initiative ist nicht «rechts», sondern wurde von einem überparteilichen Komitee ausgearbeitet, das die Schweizer Aussenpolitik von ihrem pro-NATO-Kurs abbringen und zu einer internationalen und weltoffenen Neutralität hinführen will.»
Prof. em. Dr. Dr. Wolf Linder, Politologe
«Durch jahrzehntelange strategische Annäherung an Washington haben sich die Golfmonarchien in eine bedauerliche Lage manövriert. Die Lehre daraus ist, dass tiefe militärische Verflechtungen mit einer Grossmacht die Option der Neutralität schon lange vor dem Krieg, der sie auf die Probe stellen würde, zunichtemachen können. Die Golfmonarchien haben sich nie für Neutralität entschieden, und jetzt, da sie sie brauchen, können sie sie nicht mehr haben.»
Dr. Pascal Lottaz, www.neutralitystudies.com
«Die Initiative abzulehnen, ist ein Votum für den Krieg.»
«Zum militärischen Gleichgewicht in der Schweiz:
Die Schweiz soll die Rolle des Neutralen als Brückenfunktion spielen. Sie soll dem Frieden dienen, sie soll eine nützliche Rolle spielen.»
Jean-Daniel Ruch, ehem. Botschafter
Organisation: Public Eye on Science, Präsident Urs Hans und Ursula Cross
www.peos.ch Kontakt: info@urshans.ch ursula.cross@bluewin.ch
PEOS in Zusammenarbeit mit N+Neutralität für Frieden und Ausgleich