Tagesbefehl eines Kronzeugen aus dem „Kopf des kapitalistischen Monsters“ 

Nato-Generalsekretär Mark Rutte gibt der EU und Kanada klar und deutlich den militärischen Tarif durch, was sie im völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Islamische Republik Iran zu tun haben: Der Führer befiehlt, und die Lemminge haben zu folgen . . .

Auf youtube äusserte sich Nato-Generalsekretär Mark Rutte wie folgt: „Die Nato ist dazu da, uns kollektiv gegen jeden Gegner zu schützen – sei es Russland, wer auch immer – oder der Terrorismus. Aber sie ist ebenso eine Plattform für die USA, um ihre Macht auf der Weltbühne zu projizieren. Denn für diese ganze Operation in Iran, für diese ganze Kampagne, ist es notwendig, dass die Nato-Verbündeten diese grundlegenden Erfordernisse positiv aufnehmen – wie sie es ja gerade tun – und dabei wichtige europäische Ressourcen und Stützpunkte bereitstellen. Dass wir zusammenhalten – die Vereinigten Staaten, Europa und Kanada – ist auch entscheidend für den Erfolg dieser US-Israelischen Kampagne. Ja, wir haben Debatten – wir sind ein Bündnis von Demokratien. Aber am Ende werden wir der Führung der USA folgen, wenn es auf den entscheidenden Moment ankommt.“1

Im Klartext bedeutet das, dass USA (und Israel) planen, sämtliche Nato-Mitglieder in ihren völkerrechtswidrigen Angriffskrieg hineinzuziehen. Was das für die Menschen in diesen Ländern bedeuten kann, kann man anhand der iranischen Angriffe auf US-Stützpunkte in der Golfregion oder auch auf Zypern nachvollziehen. 

Entsprechend geharnischt waren dann auch die Kommentare zur Stellungnahme des Nato-Oberkommandierenden Mark Rutte. Ein „Joe“ schrieb: „Da ist er einmal in seinem Leben ehrlich. Wer glaubt, die NATO diene dem Schutz der Bevölkerung, glaubt auch, dass die Killer der Mafia Versicherungsvertreter sind.“ Fred Loennies schrieb am 5.3.26: „Und die unglücklichen Sklaven in Westeuropa zahlen dafür. Überall sterben Menschen für die Interessen des angloamerikanischen Großkapitals und dafür, dass Nethanjahu nicht dahin kommt, wo er nach Meinung der israelischen Justiz hingehört?“

Und wir Schweizerinnen und Schweizer? Wollen wir uns weiterhin mit der Nato-Partnership for Peace und den PESCO-Verträgen mit Kriegstreibern und ihren gewissenlosen Helfershelfern gemein machen? Es ist höchste Zeit, die Notbremse zu ziehen, auszusteigen und diesen Kriegszug der Wahnsinnigen ohne uns in den Abgrund fahren zu lassen . . .

  1. https://rtde.press/kurzclips/video/272168-rutte-nato-ist-plattform-fuer/ ↩︎

Eine Antwort

  1. Dass die NATO kein Friedensprojekt ist (übrigens auch die EU nicht), müsste mittlerweile dem „Hintersten und Letzten“ (Roger Köppel) aufgegangen sein. Hier noch einmal den vom 1. Generalsekretär genannten Zweck des Bündnisses: „Die Amerikaner drin, die Russen draußen und die Deutschen untenzuhalten“!

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