Die schleichende Einbindung der Schweiz in Nato- und EU-Strukturen muss gestoppt und die Neutralität als Fundament von Frieden und Demokratie wiederhergestellt werden. Dies sagte Christoph Pfluger, Initiant der Bewegung für Neutralität an der Landsgemeinde vom vergangenen Samstag in Bern,
Die Schweiz verliert ihre Neutralität schrittweise und fast geräuschlos, warnt diese engagierte Rede. Militärische Kooperationen mit Nato und EU, gemeinsame Übungen, Sanktionen und die sicherheitspolitische Strategie 2026 würden das Land immer tiefer in geopolitische Machtblöcke führen.
Gleichzeitig wachse laut Rede der Druck auf kritische Stimmen im Inland. Als Beispiel nannte Pfluger das «Grundlagenpapier Inforaum» über die kognitive Kriegsführung gegen die eigene Bevlkerung.
Die Neutralitätsinitiative sei deshalb ein entscheidender Hebel, um Frieden, direkte Demokratie und Selbstbestimmung zu bewahren. Der Appell ist klar: Jetzt braucht es eine Schweiz mit Rückgrat – unabhängig, glaubwürdig und neutral.
Die Landsgemeinde, ein durch und durch erfreulicher Anlass, wurde organisiert vom Verfassungsbündnis und brachte fünf Themen zur Debatte und zur Abstimmung.
Weitere Berichterstattung:
Berner Zeitung: Freiheitstrychler und Landsgemeinde auf dem Bundesplatz. 23.5.2026