In Deutschland haben bekannte Persönlichkeiten in einem Buch, das am 23. März erscheinen wird, dargelegt, warum Deutschland neutral werden muss.
Auf Transition TV hat Christoph Pfluger1 mit dem deutschen Journalisten und Filmemacher Uli Gellermann gesprochen, der das Buch „Deutschland neutral“ mitherausgegeben hat, das in Deutschland die Diskussion zum Thema Neutralität anstossen wird. Auf die Frage, was ihn dazu bewegt habe, antwortet Uli Gellermann, dass in Europa und auch in Deutschland die Kriegsgefahr wachse: „Mit dem Versuch, die Nato in die Ukraine auszudehnen, hat ein Krieg begonnen, der uns jederzeit erreichen kann“. Zusammen mit anderen habe man diskutiert, was man dagegen tun könne. Dabei sei man zu dem Schluss gekommen, dass es gut wäre, wenn Deutschland neutral ist.
Im Buch „Deutschland neutral“2, beschreiben bekannte Persönlichkeiten, die zur Frage der Neutralität unterschiedliche Zugänge haben, warum Deutschland neutral werden muss. Die Beiträge sind von Wolfgang Bittner, Amalia Bredehorn. Mathias Bröckers, Dietrich Brüggemann, Diether Dehm, Roberto De Lapuente, Wolfgang Effenberger, Tino Eisbrenner, Jens Fischer Rodrian, Lisa Fitz, Jürgen Fliege, Uli Gellermann, Rolf Gössner, Ulrike Guérot, Gabriele Gysi, Madita Hampe, Oskar Lafontaine, John Mearsheimer, Albrecht Müller, Hermann Ploppa, Dirk Pohlmann, Arnulf Rating, Nicolas Riedl, Hauke Ritz, Alexa Rodrian, Walter van Rossum, Werner Rügemer, Wolfgang Schwarz, Michael Sailer, Ekkehard Sieker, SIERA, Kayvan Soufi-Siavash, Uwe Soukup, Markus Stockhausen, Gwendolin Walter-Kirchhoff und Flavio von Witzleben, inklusive eines Interviews mit Jacques Baud.
Uli Gellermann geht davon aus, dass von der alten und der neuen Friedensbewegung aus das Thema Neutralität in Deutschland Bedeutung gewinnen kann.